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Camping in Südtirol:

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Camping Südtirol: Charmante Täler, imposante Gipfel

Aussergewöhnlich viele Sterne funkeln über den Campingplätzen in Südtirol. Zwar ist die Dichte der Anlagen in der nördlichsten Provinz Italiens nicht vergleichbar mit den klassischen Ferienregionen am Meer. Dafür ist der Standard auf den Anlagen fast überall besonders hoch. Ob als günstig gelegener Ausgangspunkt zu den vielfältigen sportlichen Aktivitäten oder als gemütlicher Ort zum Entspannen und Nichtstun: Beim Camping in Südtirol finden Camper ihren Wunschplatz. Am See, in einem ruhigen Tal oder nahe einer Stadt, mit Sportprogramm und geführten Wanderungen, besonders kinderfreundlich oder perfekt eingerichtet für Camping mit Hund - Sie haben die Wahl. Eindrucksvolle Natur und herzliche Gastfreundschaft gehören ohnehin dazu.

So wie der Blick auf imposante Gipfel, das Flair charmanter Täler und die besondere Atmosphäre von Städten wie Bozen, Meran, Brixen oder Bruneck. Und nicht zu vergessen: Es gibt viele gute kulinarische Gründe, die für einen Aufenthalt in Norditalien sprechen.

Typisch Südtirol: Camping für Sportler in den Dolomiten

Mit ihren schroff aufragenden Felswänden, die in der Abendsonne in sanftem Rosa leuchten und damit allerlei Sagen die sprichwörtliche Steilvorlage gaben, sind die Dolomiten eines der eindrucksvollsten Gebirge der Welt. Für Alpinisten wie Forscher sind die Berge, die der Schweizer Architekt Le Corbusier als «das schönste architektonische Kunstwerk» bezeichnete, seit jeher ein Sehnsuchtsziel in den Alpen. Wem sie ein wenig zu hoch und zu schroff sind, der bleibt auf den breiten Talböden und weitläufigen «Almen» und geniesst mit respektvollem Abstand den faszinierenden Anblick – egal zu welcher Jahreszeit. Langkofel, Zwölferkofel, Sellastock, Peitlerkofel und Drei Zinnen sind die bekanntesten Gipfel des Felsmassivs, dem Sie sich zum Beispiel mit einem Abstecher über das BündnerVal Müstair nähern können.

Über ein Dutzend gut ausgestatteter Campingplätze liegt direkt in den Dolomiten, unter anderem in Toblach, Sexten, Alta Badia und dem für Holzschnitzer und Skirennen berühmten Grödnertal, in dem mit dem Alpinisten und Bergfilmer Louis Trenker auch einer der bekanntesten Söhne Südtirols geboren wurde. Übrigens geht es selbst in den Dolomiten auch flach. Hier beginnt der landschaftlich reizvolle Drauradweg, der vom Ursprung der Drau bei Toblach hinüber nach Osttirol und über Kärnten weiter nach Slowenien führt.

Camping im Vinschgau und im Meraner Land

Besonders reizvoll ist die Region im Frühjahr, wenn die verschneiten Bergspitzen den Hintergrund für das blühende Meer der Apfelgärten im Vinschgau bilden. Wandern Sie auf den «Waalwegen» entlang des alten Bewässerungssystems von Dorf zu Dorf. Bestaunen Sie auf Schloss Trautmannsdorff, dem einstigen Feriendomizil von Kaiserin Elisabeth, «Italiens schönsten Garten» mit 190'000 Tulpen, mehr als 100 Jahre alten Rhododendren, Meraner Palmen und duftenden Zitrusbäumen. Oder streifen Sie durch die «Sieben Gärten» des Kränzelhofs mit ihren Heckenlabyrinthen. Entlang der Etsch, die am Reschenpass ganz in der Nähe zur Schweiz entspringt und die von der alten Römerstrasse Via Claudia Augusta begleitet wird, liegt Meran mit seinen Lauben in der Altstadt, der Therme mit Bergblick und dem schönen Wochenmarkt, in dem die Bauern der Region ihre Produkte anbieten. Da ist Lana als das Zentrum des Apfelanbaus und mit einem sehr serviceorientierten Campingplatz, zum Beispiel mit Butlerservice und eigener Platzzeitung. In Laas, am Fusse der Ortlergruppe wird nicht nur Europas reinster Marmor abgebaut, im besonderen Bergklima wachsen auch feinste Aprikosen. Beides feiert man im August unter dem Motto «Marmor und Aprikosen». Oder das charmante Glurns mit seinen Bürgerhäusern und Laubengängen. Mit knapp 900 Einwohnern ist es erklärtermassen das kleinste Städtchen Italiens. Seit 1304 hat Glurns Stadtrecht und bis heute leben alle Bewohner innerhalb der vollständig erhaltenen Stadtmauer. Egal, ob Sie im weiten Talbecken bleiben, oder ob es Sie in die Berge zieht: Südtirol bietet für unternehmensfreudige Camper viel Entdeckungen und Campingplätze mit breitgefächerter Ausstattung, angefangen von der Hundedusche bis zum komfortablen Mobilheim oder anderen Mietunterkünften. Auch die vielen hochgelegenen Orte und Seitentäler wie Schenna, Hafling, Meran 2000, Ultental, oder Passeiertal laden dazu ein, fernab der Touristensträme entdeckt zu werden. Begeben Sie sich im Schnalstal auf Spurensuche der Gletschermumie Ötzi oder lehnen Sie sich nach einem kurzen Fussweg über Vöran in die Kastanienholz-Sessel im Knottnkino, das seit 2000 zum entspannten Blick auf die Berge einlädt.

Südtirols Weinstrasse: Camping mit Genussfaktor

Bei Bozen weitet sich das Land. Mit ihren idyllischen Plätzen und schmalen Gassen, den Lauben und der prickelnden Mischung aus Tradition und Moderne ist die Landeshauptstadt unbedingt einen Besuch wert. Wer Zeit hat, gondelt mit der Seilbahn oder der nostalgischen Rittner-Schmalspurbahn direkt aus der Stadt hinauf auf den Hausberg der Stadt, den Ritten. Dort wartet ein Plateau mit herrlicher Aussicht. Richtung Süden geht es in die bekannten Weindörfer. 16 Orte und 74 Kellereien reihen sich entlang der Südtiroler Weinstraße, die in Nals beginnt, und sich auf 150 km bis Salurn schlängelt. Unter anderem werden dort einheimische Rebsorten wie Gewürztraminer, Vernatsch und Lagrein angebaut und von engagierten Winzern vielfach zu prämierten Spitzenweinen ausgebaut. Weinwege, Weinradrouten und Führungen bringen den Feriengästen das traditionsreiche Getränk nahe.

Eine der bekanntesten Lagen ist Kaltern, ein hübscher Ort inmitten von Rebbergen und dank des Kalterer Sees – der, anders als es sein Name vermuten lässt, einer der wärmsten See der Alpen ist – auch bei Campern mit Kindern sehr beliebt ist.

Südtirol Camping: Das ganze Jahr über eine gute Idee

Wann ist die beste Zeit, um mit Wohnwagengespann oder mit dem Wohnmobil in Richtung Südtirol aufzubrechen? Eigentlich das ganze Jahr. Im Frühling, wenn es nördlich der Alpen noch frostig-grau ist, verlagert sich das Leben in den südlichen Tälern schon nach draussen. In den Parks blühen die Blumen. Die Apfelgärten im Meraner Land gleichen einem Meer in Weiss und Zartrosa. Jetzt ist die ideale Zeit, um Frühlingsskifahren und Stadtbummel miteinander zu verbinden und sich das erste echt italienische Gelato der Saison schmecken zu lassen. In den Sommermonaten sind Südtirols Berge und Täler angenehme Rückzugsorte vor der Hitze im Süden. Klassische Sommerfrische ist hier angesagt, bevor der Herbst mit milden Tagen und neuem Wein beste Gründe für einen Besuch in Südtirol liefert. Dann geniessen Camper die kurzen Wege vom Törggelen zum Camp oder folgen dank des relativ stabilen Wetters mit dem Velo dem neuen Bierradweg, der an historischen Stätten und bei jungen Craft-Beer-Brauern entlang führt. Für welches Getränk Sie auch immer sich entscheiden, Keschtn, geröstete Maroni, gehören auf jeden Fall dazu.

Der Winter in den Bergen ist kalt, doch auch dafür finden Campinggäste in Südtirol die perfekte Infrastruktur. Vor allem in den Dolomiten gibt es Plätze zum Wintercamping. Hier stehen Skifahrer, Langläufer und Winterwanderer in erster Reihe, um direkt vor der Tür ins Schneevergnügen zu starten. Entspannung bieten viele Campingplätze Südtirols mit modernen Spa- und Wellnessangeboten, bei denen Campern auch an den eisigsten Tagen wohlig warm wird.

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