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Camping in Estland:

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Camping in Estland – das bedeutet scheinbar endlose Ostseestrände, idyllische Moorlandschaften und viel unberührte Natur. Das nördlichste Land des Baltikums ist etwa zur Hälfte mit Wald bedeckt, über 2'000 Inseln tummeln sich entlang der estnischen Küste. Zahlreiche Nationalparks lassen einen in eine wilde, abgeschiedene Welt eintauchen. Neben ursprünglichen Landschaften gibt es aber auch gemütliche Dörfer und solch spannende Städte wie das grüne Tartu und die pulsierende Hauptstadt Tallinn zu entdecken. Estland ist für ideal für Familien und Naturliebhaber.

Besonderheiten zum Camping in Estland

Die Campingplätze in Estland befinden sich grösstenteils im Norden und Westen der baltischen Ostseerepublik. Neben Stellplätzen auf Gutshöfen und Naturcampingplätzen mit Feuerstellen gibt es auch Campingplätze, die eine gute Infrastruktur aufweisen. Komfort und viel Ruhe geniesst man unweit des nordisch-charmanten Stadtkerns von Tallin ebenso wie in der malerischen Kurstadt Haapsalu und auf den Campingplätzen von Pärnu, der sogenannten Sommerhauptstadt Estlands.

Auch auf einigen estnischen Inseln kann man sein «Haus auf Rädern» abstellen, etwa in einem alten Apfelgarten auf Muhu oder auf einem von Kiefern und Sanddünen umgebenen Campingplatz nahe Kuressaare auf dem Eiland Saaremaa. Im Süden Estlands lockt der stille Peipussee, westlich davon der Wiesenstellplatz von Kirivanna, der am Ufer des Sees Võrtsjärv mit eigener Strandsauna aufwartet.

Reiseziele in Estland

Die von herber Schönheit geprägten Naturlandschaften Estlands laden zum Wandern ein – ob auf Schusters Rappen, per Fahrrad oder im Kanu. Purer Kulturgenuss wiederum wartet in den Städten.

Nordestland und die Hauptstadt Tallinn

Im Norden Estlands gilt der für seine urwaldgleichen Wälder und das Viru-Hochmoor bekannte Lahemaa-Nationalpark als echtes Wandereldorado. Zu Tierbeobachtungen geht es südlich des Parks ins Naturreservat Kõrvemaa, in dem Elche, Luchse und sogar Braunbären beheimatet sind. Eine lohnenswerte Entdeckung sind außerdem die Ontika-Steilküste und der Wasserfall von Valaste. Ganz im Osten des Landes kann man in Narva die monumentale Hermannsfeste besichtigen. Geradezu ein Muss ist ein ausgedehnter Bummel durch die ehemalige Hansestadt Tallinn, die sich pulsierend und lässig skandinavisch präsentiert. Zum Staunen sind die fein herausgeputzte mittelalterliche Altstadt und die lebendige Kulturszene der estnischen Metropole.

Südestland und die Universitätsstadt Tartu

Sanft gewellte Hügellandschaften, tiefblaue Seen und verträumte Dörfer prägen den Süden Estlands. In der östlichen Region Setumaa kann man in das bäuerliche Leben der ethnischen Minderheit der Setukesen eintauchen, die für ihre aufwendigen Trachten und eine als Leelo bekannte Gesangskunst berühmt sind. Nach einer Paddelboot-Tour im Soomaa Nationalpark geht es vielleicht zur beeindruckenden Burgruine von Viljandi, die Schauplatz sommerlicher Musikfestivals und mittelalterlicher Märkte ist. Museumsliebhaber zieht es nach Tartu, der ältesten Universitätsstadt Nordeuropas mit viel jungem Flair.

Beste Reisezeit

Estland ist durch ein kühl-gemässigtes, kontinentales Klima geprägt. Das dünn besiedelte Land wird im Norden und Westen von der Ostsee umschlossen, weswegen auch maritime Einflüsse das Wetter bestimmen. Die Winter gelten als lang, beginnen zumeist Ende Oktober und gehen vor allem im Landesinneren mit zuweilen klirrender Kälte und dichtem Schnee einher. Ab etwa Ende Mai hält der Frühling Einzug. Die Natur scheint dann geradezu zu explodieren. Von Anfang Juni bis Mitte Juli wird es kaum noch dunkel, sodass das Leben auf den Strassen pulsiert und Aktivitäten in der Natur bis weit in die weissen Nächte hinein ausgekostet werden können. Die beste Reisezeit ist von Mai bis September, wobei im Hochsommer mittlere Lufttemperaturen von 20 Grad Celsius und durchschnittliche Wassertemperaturen von 16 Grad Celsius erreicht werden.

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