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Camping an der Wismarer Bucht:

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Salzige Luft schnuppern, in ursprüngliche Bilderbuchlandschaften eintauchen und am Strand die Zeit vergessen – Camping an der Wismarer Bucht hält all das bereit und noch viel mehr. Hier, an einem der südlichsten Ausläufer der Ostsee, lässt sich Mecklenburg-Vorpommern von einer naturreichen, maritimen Seite kennenlernen. Ruhe und Beschaulichkeit prägen die Insel Poel und den Klützer Winkel, während die Hansestadt Wismar mit charmantem Hafenflair lockt.

Besonderheiten beim Camping an der Wismarer Bucht

Die Campingplätze an der Wismarer Bucht werden unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht. Wer Camping und Städtetrip miteinander verbinden möchte, findet am Westhafen von Wismar einen ganzjährig geöffneten Wohnmobilpark mit 85 Parzellen. Das historische Zentrum der Hansestadt ist fussläufig zu erreichen. Verschiedene Einkaufsmöglichkeiten liegen in unmittelbarer Nähe.

Rein in die Natur heisst es im topmodernen Ostseecamping-Ferienpark in Zierow, der ein breites Freizeitangebot für Jung und Alt bereithält. In Niendorf an der Wohlenberger Wiek liegt 80 m von der Ostsee entfernt ein 4-Sterne-Campingplatz, der sich ebenfalls durch Familienfreundlichkeit und hohen Komfort auszeichnet. Der Campingplatz Leuchtturm von Timmendorf an der Westküste der Insel Poel wiederum besticht durch einen Badestrand mit FKK-Bereich, einen Windsurf-Bereich und eine Segelschule.

Reiseziele beim Camping an der Wismarer Bucht

Neben der unbewohnten Insel Walfisch wird die Wismarer Bucht auch durch die zwischen Salzhaff und Wohlenberger Wiek gelegene Insel Poel begrenzt. Das 37 Quadratkilometer grosse Eiland, laut Legende von Riesen erschaffen, beherbergt mit Gollwitz, Schwarzer Busch und Timmendorf-Strand gleich drei reizvolle Badeorte. Ideal für eine Entdeckungsreise sind ausserdem:

Wismar: Hansestadt mit schwedischer Vergangenheit

Die Silhouette Wismars wird von drei imposanten Backsteinkirchen bestimmt. Viel hanseatischen Zauber verströmt die Altstadt, die durch kopfsteingepflasterte Gassen und prächtige Giebelhäuser besticht und seit 2002 sogar zum UNESCO-Welterbe zählt.

Dass Wismar einmal zum Königreich Schweden gehörte, zeigt sich am ältesten Bürgerhaus der Stadt, das bezeichnenderweise den Namen Alter Schwede trägt. Auch das Kommandantenhaus und die hölzernen Schwedenköpfe am Alten Hafen erinnern an diese historische Epoche.

Klützer Winkel: schillernd und ruhevoll zugleich

Beschaulich geht es im Klützer Winkel mit seinen verträumten Dörfern, schmucken Herrenhäusern und naturbelassenen Sandstränden zu. Ein besonderes Schmuckstück ist das Schloss Bothmer, das inmitten einer idyllischen Parkanlage gelegen als grösste barocke Schlossanlage ganz Mecklenburg-Vorpommerns gilt. Im Ostseebad Boltenhagen können Besucher auf der 290 m langen Seebrücke über das Meer laufen und im Buddelschiffmuseum die legendäre Gorch Fock im Miniaturformat bestaunen. Lohnenswert ist auch eine Fahrt mit der Schmalspurbahn De Lütt Kaffeebrenner, die in gemächlichem Tempo durch die ursprüngliche Landschaft zwischen Klütz und Reppenhagen schnaubt.

Gastronomie

Kulinarisch steht die Wismarer Bucht vor allem für Fisch. Ein Fischbrötchen mit sauer eingelegtem Bismarckhering und Zwiebeln gehört beinahe zum lukullischen Pflichtprogramm. Im Frühling bilden die Wismarer Heringstage eine genussreiche Veranstaltung. Nach dem traditionellen Anlanden der Heringe am Alten Hafen der Hansestadt wird das Silber der Meere – ob als Rollmops, Matjes oder Brathering – zwei Wochen ausgiebig gefeiert. Auch Aal in Gelee gilt als echte Spezialität der Wismarer Bucht. In den Restaurants werden aber ebenso regionaltypisches Sauerfleisch und mit Speck verfeinertes Mecklenburger Gulasch serviert. Als Beilagen gibt es gern Tüften, wie Kartoffeln an der Mecklenburgischen Ostseeküste auch genannt werden. Süsse Schleckermäuler gönnen sich eine rote Grütze oder Klüten mit Äpfeln, ein mit Teigkügelchen veredeltes Kompott.

Beste Reisezeit

Die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns ist durch eine hohe Sonnenscheindauer gekennzeichnet. Das gilt auch für die Wismarer Bucht, wo das Wetter vom kontinentalen Klima mit maritimem Einschlag geprägt wird. Kalte Winter und warme Sommer sind die Regel.

Ideal für einen Badeurlaub sind die Monate Juli und August. Dann steigen die durchschnittlichen Höchsttemperaturen auf 20,5 Grad Celsius, während die mittleren Wassertemperaturen bei 17 Grad Celsius liegen. Feinsandige Strände und imposante Steilküsten machen das Draussensein umso wonniger.

Tief einatmen und lange ausatmen sollten Urlauber an der Wismarer Bucht zu jeder Jahreszeit. Denn das milde Reizklima hat eine geradezu gesundheitsfördernde Wirkung und lädt zu Radtouren und Wanderungen an der frischen Luft ein. Im Winter ist im Naturparadies Salzhaff sogar Schlittschuhlaufen möglich.

Aktivitäten und Ausflüge

Die Wismarer Bucht lädt zu vielfältigen Natur- und Kulturerlebnissen ein.

Aktiv auf und am Wasser

Ein Campingurlaub an der Ostsee beschert unvergessliche maritime Freuden, sei es beim Surfen oder bei einer Bootstour zum Vogelparadies Langenwerder. Ein beliebtes Segelrevier sind die ruhigen Gewässer des Salzhaffs. Als echter Geheimtipp für Ausflüge auf See gilt der Sportboot- und Fischereihafen in Kirchdorf, dem Hauptort der Insel Poel. Radtouren entlang der Küste empfehlen sich ebenso wie erlebnisreiche Stunden im Freizeitbad Wonnemar in Wismar, in dem Wellness und Wasseranimation auf dem Programm stehen. Vom Alten Hafen starten Fahrgastschiffe zu Hafen- und Seerundfahrten.

Ein Tag im Museum

Wer sich für die Geschichte Wismars interessiert, für den ist das Welt-Erbe-Haus ein Muss. Es logiert in einem mittelalterlichen Gebäudeensemble und glänzt mit interaktiv gestalteten Themenräumen und einem staunenswerten Tapetensaal. Im Heimatmuseum Kirchdorf gibt es Entdeckenswertes zur Besiedlung, Schwedenzeit und Postgeschichte Poels. Ein angeschlossener Miniaturenpark vermittelt Einblicke in die Baukultur der Inselbewohner. In einem Getreidespeicher in Klütz ist das Literaturhaus Uwe Johnson untergebracht. Es widmet sich dem Leben und Werk des weltberühmten Schriftstellers, der in seinem Roman Jahrestage Klütz als Vorbild zur Beschreibung einer mecklenburgischen Kleinstadt nahm.

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