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Camping auf der Schwäbischen Alb:

15 Ergebnisse
Campingplatz Waldpark Hohenstadt
ADAC Klassifikation
Camper-Bewertung
Strandnähe
Schwimmbad
Kinderfreundlich
Hunde erlaubt
Restaurant
Brötchenservice
Shopping
Internet
Weitere Details
1 - 15 von 15 Campingplätzen

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Vom Südwesten Baden-Württembergs bis nach Bayern erstreckt sich das süddeutsche Mittelgebirge 220 km lang und 60 km breit. Dank weiten Wäldern und Wacholderheiden bietet die Region, die sich bis auf 1'000 m Höhe emporstreckt, vom Naturcamping bis zum Camping in den Bergen mit Hund Vielseitigkeit. Daneben faszinieren bizarre Tropfsteinhöhlen und Fossilienfundstätten im UNESCO Global Geopark aus der Jurazeit. Burgen und Schlösser inspirieren Kulturinteressierte in den Ortschaften von Ulm bis Reutlingen.

Besonderheiten zum Camping auf der Schwäbischen Alb in Deutschland

Die Schwäbische Alb ist für aktive Ferien mit der ganzen Familie ideal. Während der Süden der Region sanft hügelig und ideal zum Spazieren gehen ist, zeigt sie sich an ihrem Nordrand auf der Seite des Albtraufs bergig. Mit teilweise steilen Felsabbrüchen wird die Umgebung auch für Wanderer und Mountainbiker zum attraktiven Ferienziel für aktive Camper.

Die Campingplätze der Schwäbischen Alb sind rund um Deutschlands grösstes Karstgebiet gelegen. Es fasziniert mit Höhlen, Dolinen sowie Trockentälern aus erodierten Vorzeitformen und ist somit auch für Geologen äußerst interessant.

Camper auf der Schwäbischen Alb finden aber auch den passenden Platz für das Wohnmobil in der Nähe malerischer Ortschaften, die mit Bergruinen und idyllischen Klöstern auch Kulturinteressierte fürs Campieren begeistern können.

Reiseziele auf der Schwäbischen Alb, Deutschland

Bilderbuchhaft in die Natur des Geoparks eingebettet liegen interessante Ortschaften. Von Tübingen über die Burg Lichtenstein bis zur Bischofsstadt Rottenburg am Neckar machen die schönen, markanten Fachwerk-Mehrfamilienhäuser den Schlössern und Burgen der Alb beinahe Konkurrenz.

Ehrwürdige Universitätsstadt Tübingen

Nicht nur wegen des bekannten Zisterzienserklosters Bebenhausen ist die schmucke Universitätsstadt Tübingen eine Reise wert. Wer den Weg hinauf auf den Turm der Stiftskirche aus dem 15. Jahrhundert findet, wird mit einer sagenhaften Aussicht belohnt. Im Inneren können derweil die Sarkophagen ehemaliger württembergischer Herrscher besichtigt werden. Nach einem steilen Anstieg wartet das 400 Jahre alte Tübinger Schloss auf die Besucher.

Burgen und Ruinen in Gundelfingen

Unten im Lautertal in Gundelfingen kann man das Museum Anton Geiselhart besuchen. Es sind Werke des heimischen Künstlers ausgestellt. Oberhalb entdecken Besucher den Wegweisern folgend die Ruine der Burg Hohengundelfingen. Vielen sagen, es sei die Schönste des Tales – die Aussicht auf die Burg Niedergundelfingen am Umlaufberg ist auf jeden Fall garantiert.

Flussschönheit: Rottenburg am Neckar

Einst besiedelten Kelten und Römer Rottenburg am Neckar zwischen Schwäbischer Alb und Schwarzwald. Noch heute zieht die gelungene Mischung aus mittelalterlichem Stadtkern mit seinen engen Gässlein und den weiten Plätzen an der Neckarpromenade viele Besucher in die Bischofsstadt. Wie es sich für die urbs pia, die fromme Stadt, ziemt, zieren Kirchen, Kapellen und ein Diözesanmuseum die Stadt. Unübersehbar ist der Dom Sankt Martin.

Gastronomie

Die schwäbische Küche macht satt und gilt als deftige Hausmannskost. Die Grundzutaten sind Kartoffeln, Spätzle, Fleisch und Wurst – mit etwas (Kraut-)Gemüse verfeinert.

Resteverwertung kommt auch im Restaurant auf den Tisch: Kartoffelschnitz mit Spätzle oder der Eintopf Gaisburger Marsch stehen neben jeder Form der berühmten Spätzle auf der Speisekarte. Die selbst gemachten Teignudeln werden zu Rost- oder Sauerbraten gereicht, während Linsen mit Spätzle garantiert Vegetarier begeistern können.

Auch die schmackhaften Maultaschen, gefüllte Teigtaschen mit kräftiger Fleischfüllung, sind ein Leibgericht der Schwaben. Der würzige Kartoffelsalat kann gut dazu gegessen werden. Dank vieler Schafsherden auf Wiese und Feld, ist auch ein guter Lammbraten auf dem Tagesmenü zu finden. Zum Dessert sind hausgemachte Ofenschlupfer und Dampfnudeln aus der Konditorei ein Gaumenschmaus.

Beste Reisezeit

Die Höhenlage der Schwäbischen Alb bewirkt, dass das Klima rauer ist als im Vorland. Die Temperaturen liegen beinahe um 3 bis 5 Grad niedriger, also im Jahresdurchschnitt zwischen 4 und 7 Grad.

Im Januar sinken die Werte bis auf −2 Grad und in den Hochebenen der Schwäbischen Alb ist Wintercamping möglich. Im Juli liegen sie im Durchschnitt bei etwa 15 Grad und sind so für viele die beste Reisezeit für entspannte Familienferien.

Im Herbst und Winter entdecken Besucher beim Campieren mancherorts folgendes Wetter-Phänomen: Auf der Albhochfläche kann es sonnig und warm sein, aber das Neckarvorland oder das Donautal kann beinahe im Nebel verschwinden. Das bewirkt, dass man von der Albhochfläche weit bis zu den Alpen blicken kann.

Aktivitäten und Ausflüge

Das Mittelgebirge kann auf vielfältige Art entdeckt werden: Beim Wandern erspüren Besucher die Vulkangeschichte der Schwäbischen Alb hautnah oder beobachten die Schönheit der Bergspitzen von oben.

Forscher ans Werk

Die Schwäbische Alb eignet sich für eine Entdeckungstour mit der ganzen Familie und erfreut Geologen auf besondere Weise. In Dotternhausen und Holzmaden gibt es dank des dort weit verbreitenden fossilienreichen Schiefergesteins einen beliebten Klopfplatz zum aktiv werden. Mit ein wenig Glück entdecken Naturfreunde gold-schimmernde Ammoniten, Korallen, Krokodile oder Schmelzschuppenfisch sowie versteinerte Muscheln, die allesamt aus den Tiefen der Meere vor beinahe 200 Millionen Jahren ans Tageslicht geschwemmt wurden.

Ausflug hoch in die Lüfte

Wer die Höhe liebt, bucht eine Ballonfahrt über das süddeutsche Mittelgebirge. Dabei überblicken Besucher den Albanstieg, den einst schon der Dichter Eduard Mörike als blaue Mauer beschrieb: Das herrliche Panorama aus Tafelbergen, weitreichenden Felsrücken mit teilweise hohen weissen Felszinnen, erloschenen Vulkanen und den Burgturmspitzen fasziniert auf besondere Art. Wenn der Wind gut steht und die Ballonfahrer nach Osten treibt, sind die Staufenberge als drei emporstehende Kegel auszumachen.

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