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Camping im Tecklenburger Land:

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Ruhige Naturerlebnisse und vielfältige Kulturentdeckungen gehen beim Camping im Tecklenburger Land Hand und Hand. Der Balkon des Münsterlandes, wie die sanfte Hügellandschaft im nördlichen Westfalen auch genannt wird, gilt mit ihren Seen, romantischen Flussauen und ausgedehnten Wäldern als Premiumwanderregion. Auch Reiturlauber und Liebhaber ausgedehnter Fahrradtouren kommen hier auf ihre Kosten. Zudem halten die elf Städtchen und Gemeinden des Tecklenburger Landes spannende Museen und manch eine historische Sehenswürdigkeit für Besucher bereit.

Besonderheiten beim Camping im Tecklenburger Land

Die Campingplätze im Tecklenburger Land machen die Familienferien zu einem einzigartigen, naturnahen und entspannten Vergnügen. In sämtlichen Ortschaften der Region gibt es über 4'000 Stellplätze für Wohnmobile und Wohnwagen. Einige Campinganlagen, wie im Erholungsgebiet Waldsee in Ladbergen und auf dem Sonnenhügel in Lengerich am Südhang des Teutoburger Walds, haben ganzjährig geöffnet.

Vogelgezwitscher und frische Luft gehören zum Camping im Tecklenburger Land ebenso dazu wie eine moderne Infrastruktur und ein breites Freizeitangebot. Das trifft auch auf den Campingplatz am Herthasee in Hörstel zu, das als Eldorado für Pferdenarren und Wassersportliebhaber gilt. In Ibbenbüren gibt es neben Wohnmobilstellplätzen am Aaseebad zwei Campingplätze mit Möglichkeiten für die aktive Freizeitgestaltung. In Tecklenburg wartet eine weitere familienfreundliche Campinganlage mit Hallenbad, Ritterspielplatz und Wellnessbereich.

Reiseziele im Tecklenburger Land

Auf dem historischen Herrschaftsgebiet der Grafen von Tecklenburg befinden sich elf Ortschaften, die alle ihren eigenen Charme versprühen. Dazu zählen auch folgende:

Ibbenbüren: ländliche Idylle und städtisches Flair

Eingebettet in eine malerische Landschaft aus Wiesen und Wäldern, gilt Ibbenbüren als das Zentrum des Tecklenburger Landes. Seine lebendige Innenstadt wird von Bauten aus Ibbenbürener Sandstein und schmucken Fachwerkhäusern geprägt. Gemütliche Cafés und Restaurants laden nach einem Bummel durch die zahlreichen Geschäfte zum Verweilen ein. Gleich fünf Museen lassen Besucher staunen, darunter das Stadtmuseum mit einer Ausstellung zur Wohnkultur der Gründerzeit sowie das Bergbaumuseum zur 500-jährigen Tradition des Steinkohlebergbaus in Ibbenbüren. Während die bizarren Felsformationen der Dörenther Klippen zu Wanderungen mit herrlicher Aussicht verführen, locken auch der Kletterwald Ibbenbüren und der NaturaGart-Park mit riesigem Kaltwasseraquarium sowie Tauchmöglichkeiten.

Tecklenburg: das nördlichste Bergstädtchen Deutschlands

An den westlichen Ausläufern des Teutoburger Walds verleihen kopfsteingepflasterte Gassen, romantische Stiegen und detailverliebt restaurierte Fachwerkhäuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert dem Luft- und Kneippkurort Tecklenburg einen unvergleichlichen Charakter. In dieser Bilderbuchkulisse können Besucher ganz leicht nachempfinden, wie die Grafen von Tecklenburg und ihre Dienerschaft einst lebten. Eine mittelalterliche Burgruine beherbergt das größte Freilichttheater Deutschlands, das im Sommer insbesondere mit Musicaldarbietungen und Kindervorführungen begeistert. Entdeckenswert ist auch das Wasserschloss Haus Marck, bekannt für seine Konzertreihe im historischen Rittersaal.

Gastronomie

Wer im Tecklenburger Land auf kulinarische Entdeckungsreise geht, kommt an Möppkenbrot eigentlich nicht vorbei. Es klingt nach Backwerk, ist aber eine traditionelle Blutwurstspezialität mit Speck und Getreide, die gern auf Pumpernickel oder angebraten mit Zwiebeln und Apfelscheiben serviert wird. In den sandigen Böden der Region gedeiht Spargel besonders gut und kommt in den Restaurants zwischen April und Juni frisch auf den Teller. Gäste können das königliche Gemüse auch direkt auf einem der lokalen Spargelhöfe kaufen und auf dem Campingplatz selbst zubereiten. Es ist beinahe eine Münsterländer Kuriosität, doch rund um das Städtchen Tecklenburg werden sogar zwei charaktervolle Weine angebaut: der weiße Burgberg und der rote Philosoph. Neben anderen guten Tropfen lassen sie sich beim Tecklenburger Weinfest Ende August ausgiebig verkosten.

Beste Reisezeit

Im Tecklenburger Land lässt sich ganzjährig gut Urlaub machen. Das Wetter wird von einem kühl-gemäßigten bis warmen Seeklima bestimmt. Atlantische Einflüsse dominieren, im Laufe des Jahres zeigen sich aber auch kontinentale Züge. West- und Nordwestwinde bescheren kühle Sommer und milde Winter. Zwischen Mai und September ist die ideale Zeit, um wandern zu gehen oder mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Bereits das Frühjahr bezaubert mit sonnengelb blühenden Rapsfeldern. In den Sommermonaten Juni bis August werden durchschnittliche Höchsttemperaturen von 21 Grad Celsius gemessen. Eine wärmende Wind- und Regenjacke ist trotzdem bestenfalls immer im Gepäck, im Winter sowieso. Denn in den Höhenlagen des Tecklenburger Landes bleibt Schnee gern auch mal liegen. Für eine Schneeballschlacht reicht er. Schlittenfahren empfiehlt sich aber vor allem auf der Sommerrodelbahn in Ibbenbüren.

Aktivitäten und Ausflüge

Im Tecklenburger Land lässt sich die Natur aktiv entdecken, sei es beim Golfen, beim Inlineskaten auf asphaltierten Wirtschaftswegen oder bei einem Spaziergang durch den Barfußpark von Lienen. Wer es gemütlich mag, besteigt den Teuto-Express, einen historischen Reisezug mit schnaubender Dampflok, und genießt eine Landpartie voller Nostalgie.

Purer Wandergenuss im Tecklenburger Land

Die bekannteste Wanderroute des Tecklenburger Landes und einer der schönsten Höhenwege in Deutschland ist der Hermannsweg, benannt nach dem mythenbehafteten Hermann dem Cherusker. Mit einer Länge von 156 km, führt er über den Kamm des Teutoburger Walds und durchquert den UNESCO-Geopark TERRA.vita sowie den Naturpark Eggegebirge. Facettenreich sind auch sieben als Teutoschleifen bekannte Rundwege, die zu solch reizvollen Zielen wie dem Naturpark Heiliges Meer und dem imposanten Steinbruch Lengericher Canyon führen.

Auf Drahteseln und Pferden unterwegs

Reitstunden nehmen, auf weiten Wiesen galoppieren, voltigieren oder eine Planwagenfahrt unternehmen: Das Tecklenburger Land bietet mit seinen Gestüten und Reiterhöfen beste Voraussetzungen, um das Glück dieser Erde auf dem Rücken eines Pferdes zu finden. Alternativ eignet sich das Fahrrad. Auf der sogenannten Friedensroute zwischen Münster und Osnabrück etwa radeln Urlauber auf historischen Reiterpfaden und wandeln wie nebenbei auf den Spuren des Westfälischen Friedens.

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