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Camping auf Terschelling:

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Kampeerterrein Nieuw Formerum
ADAC Klassifikation
Camper-Bewertung
Strandnähe
Schwimmbad
Kinderfreundlich
Hunde erlaubt
Restaurant
Brötchenservice
Shopping
Internet
Weitere Details
1 - 3 von 3 Campingplätzen

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Camping auf Terschelling steht für erholsame Familienferien vor der niederländischen Nordseeküste. Das zweitgrösste westfriesische Eiland bezaubert mit einer ursprünglichen Insellandschaft zwischen Wattenmeer und offener See. Ein scheinbar endloser Strand bildet das ideale Revier für Sonnenanbeter und Wassersportler. Maritime Abenteuer sind aber auch im vogelreichen Naturreservat Boschplaat und im Sandgebiet Noordsvaarder möglich. Zudem wartet Terschelling mit charmanten Dörfern, interessanten Museen und einem der grössten Kulturfestivals Europas auf.

Besonderheiten beim Camping auf Terschelling

Die Campingplätze auf Terschelling befinden sich überwiegend in malerischer Lage unweit des Wald- und Dünengebiets der Insel. Der 30 km lange und stellenweise bis zu 500 Meter breite Strand der Watteninsel liegt jeweils etwa 2 km entfernt. Über die einzige durchgängig verlaufende Strasse, die die Ortschaften West-Terschelling und Oosterend miteinander verbindet, sowie kleinere Nebenwege sind die Campingplätze problemlos zu erreichen.

Die beschauliche Ortschaft Hee trumpft inmitten von Poldern und Dünen mit gleich zwei Campingplätzen auf. In Formerum weiter östlich wiederum bietet ein ebenes Wiesengelände mit schönem Baumbestand viel Ruhe und modernen Komfort. Auf allen Plätzen gibt es Spielplätze für Kinder. Hunde sind – teils mit Einschränkungen – erlaubt.

Reiseziele auf Terschelling

Historisch besticht Terschelling durch eine kulturelle Dreiteilung, die sich an den Ortschaften West-Terschelling, Midsland und Oosterend festmacht. Bei aller heutigen Verbundenheit wird die einstige Kluft noch immer durch einen jeweils anderen Dialekt, unterschiedliches Liedgut und einen hingebungsvoll gepflegten Dorfpatriotismus erkennbar. Willem Barentsz – Seefahrer, Entdecker und Namensgeber der Barentssee – wurde übrigens im beschaulichen Dorf Formerum geboren. Am Ortsrand erinnert ein Denkmal an den berühmtesten Sohn Terschellings.

Mit Hafenflair: West-Terschelling

Einheimische nennen den geschäftigen Hauptort Terschellings einfach nur West. Wahrzeichen des Städtchens und der Insel ist der 54 Meter hohe Brandaris, der älteste Leuchtturm der Niederlande. Er ragt seit 1594 wuchtig in den Himmel. Dass der Wal- und Fischfang West-Terschelling beträchtlichen Reichtum eingebracht hat, lässt sich an schmucken Kapitänshäusern im Ortszentrum und altehrwürdigen Holländerhäusern am zauberhaften Hafen bis heute ablesen. Verschiedene gemütliche Cafés und Restaurants laden in West zum Verweilen ein.

In Feierlaune: Midsland

Das zweitgrösste Dorf Terschellings gilt – der Name deutet es bereits an – als das pulsierende Herz der Insel. Insbesondere im Sommer herrscht in den Bars und Nachtclubs des Ortes ausgelassene Partystimmung, während kleine Geschäfte mit allerlei Souvenirs und lokalen Delikatessen wie Seeasterhonig, Cranberrytee und Bauernkäse locken. Ganz ruhig geht es dagegen auf dem Strieper Kerkhof zu, auf dem man zwischen verwitterten Grabsteinen einstiger Seefahrer und Walfänger spaziert.

Gastronomie

Terschelling gilt als Insel der Cranberries. Eigentlich würde man die Beeren der amerikanischen Sorte Vaccinium Marco Carpon in anderen Gefilden vermuten. Deshalb nehmen die Spekulationen über ihre Verbreitung auf dem Eiland bis heute kein Ende. Laut Legende soll 1845 ein Strandguträuber namens Pieter Sipkes Cupido ein Fass mit den roten Beeren in den Dünen entdeckt und mit weitreichenden Folgen verschüttet haben. Nunmehr gibt es das rote Gold Terschellings in allen Variationen, ob als Likör, Saft, Kompott oder Backwerk. Ein historisches, als Bessenschuur bekanntes Holzhaus mit Café und kleinem Museum in West-Terschelling huldigt der Beere ebenfalls. Eine echte Spezialität ist der Terschellinger Siepeltjespot, ein deftiges Ofengericht aus säuerlichen Cranberries, Sauerkraut, Speck und würzigem Hackfleisch.

Beste Reisezeit

Das Wetter auf Terschelling wird von einem gemässigt-maritimen Klima bestimmt. Der Einfluss des Meeres sorgt dafür, dass die Sommer nicht so heiss und die Winter nicht übermässig kalt werden. Insgesamt herrschen hier mildere Temperaturen als auf dem Festland. In den Sommermonaten Juni bis August werden mittlere Höchstwerte von knapp 20 Grad Celsius erreicht, während sich die Wassertemperaturen auf durchschnittlich 18 Grad Celsius erwärmen.

Terschelling und seine Nachbarinseln glänzen zudem mit den meisten Sonnenstunden der ganzen Niederlande. Einen Friesennerz hat man bestenfalls trotzdem im Koffer, denn die mit viel Feuchtigkeit angereicherte Luft bringt gelegentlich auch mal einen Regenschauer mit sich. Die Hochsommermonate gelten als beliebteste Reisezeit, doch auch die übrigen Jahreszeiten versprühen auf Terschelling ihren besonderen Reiz.

Aktivitäten und Ausflüge

Ob man auf dem Rücken eines Pferdes den Strand entlanggaloppiert, an einer Verkostung in einer Käserei teilnimmt oder ganz entspannt durchs Watt wandert: Auf Terschelling wird es nie langweilig.

Unterwegs an der frischen Luft

Terschelling ist perfekt für alle, die gern aktiv die Natur erkunden. Das exzellent ausgebaute Velowegenetz des lang gezogenen Eilands verläuft durch ausgedehnte Weidelandschaften und stille Wälder. Eine geführte Abenddämmerungswanderung ab Oosterend begeistert mit spannenden Inselgeschichten über lebende Dünen und verschollene Seemänner. Wer mag, unternimmt eine Tour mit einem Krabbenfischer, bucht eine Exkursion zu den Seehund-Bänken im Wattenmeer oder fliegt auf einem Surfbrett über die Wellen. Eher gemächlich geht es bei einer Planwagenfahrt zu.

Terschellinger Kulturreigen

Alljährlich im Juni stellt das Oerol Festival die Insel einmal komplett auf den Kopf. Über zehn Tage hinweg wird Terschelling zur Kulisse für Bands, Kabarettisten und Akrobaten. Ständig entdeckt man etwas Unerwartetes: Strandtheater, Tango-Tänzer in den Dünen oder auch einen Geschichten-Supermarkt. Ebenfalls überraschend sind die Museen auf Terschelling. Das Wrakkenmuseum in Formerum zeigt unterschiedlichste Strand- und Wrackfunde von 1650 bis in die Gegenwart. Das kindgerechte Museum ’t Behouden Huys in West-Terschelling wiederum macht die Geschichte der Insel wieder lebendig.

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